19. April 2012
Hot Chip - Night And Day

Nach längerer Wartezeit melden sich die Musiktüftler Hot Chip nun endlich mit einer neuen Single zurück. «Night And Day» klingt altbewährt und gut, offenbart aber auch eine sanfte Veränderung, der sich die Band unterzogen hat. Immer noch bestimmten treibende Rhythmen und glasklarer Gesang das musikalische Auftreten, doch auch neue, fröhlich-hektische Klänge scheinen nun dazuzugehören. Das neue Album «In Our Heads» erscheint Anfang Juni, man darf gespannt sein.


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13. April 2012
Sweet N’ Tender Hooligans - The Tongue Set Free

Rock’n’Roll trifft Beats: unter diesem Motto könnte man ansatzweise das musikalische Schaffen der aufstrebenden Basler Band Sweet N’ Tender Hooligans zusammenfassen. Eine neue Art des Musikmachens, die so manches Herz höher schlagen lässt. Von Pablo Labhardt.

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13. April 2012
Grimes - Oblivion

Nach langer Abstinenz meldet sich Musiktip wieder zurück. Als kleiner Nachtrag die äusserst charmante Band Grimes, die nicht nur mit ihrer Stimme brilliert.


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11. April 2012
Electric Guest

Spannende Musik von Electric Guest. Im Internet findet sich noch wenig über die spannende Band, aber das bereits vorhandene Material lässt sich durchaus hören und deutet auf eine möglicherweise vielversprechende Zukunft hin. Von Pablo Labhardt.

16. Februar 2012
Festivalvorschau: Nordklang St. Gallen

Während sich die Festival-Landschaft der Schweiz noch mit Verhandlungen und Vorbereitungen beschäftigt, legt in St. Gallen das 6. Nordklang-Festival bereits los. Es präsentiert sich ein kleines aber durchdachtes Festival, welches einzig und allein den Zweck verfolgt, Musik aus dem Norden in allen seinen Facetten der hiesigen Bevölkerung näher zu bringen. Und wie! Von Diego Kesseli.

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3. Februar 2012
Citizens! - Reptile

Schon öfter haben wir auf die Qualität der Kitsuné Maison Compilations hingewiesen. Nun hat das Qualitätslabel in Sachen Indietronica einen weiteren, interessanten Act hervorgebracht. Citizens! aus London überzeugen mit frischer Elektronik und einzigartigem Gesang. Von Pablo Labhardt.

Bereits nach den ersten Sekunden Citizens! macht sich eine erfreuliche Erkenntnis breit: Indierock mit elektronischen Einflüssen, auch Indietronica genannt, hat sich (noch) nicht totgelaufen. Auch wenn es aus dieser Musikrichtung in letzter Zeit ruhiger wurde, beweisen Citizens! dass man hier durchaus noch in eine musikalische Nische springen kann. Das gelingt ihnen so gut, dass Songs wie «Reptile» oder «True Romance» nur noch schwer aus dem Gehör zu bekommen sind.

Das Geheimrezept der Band ist schnell erklärt: eine tolle Begleitung mit elektronischen Spielereien und einer klaren, aber nicht allzu ausgeprägten Basslinie. Perfekt passend dazu der eigentümliche Gesang des Sängers. Produziert wurden die jungen Briten übrigens von Alex Kapranos, dem Frontsänger der schottischen Band Franz Ferdinand. Ein weiterer Garant dafür, dass diese Band gross rauskommen könnte. Zu Recht hat sie der NME in die Liste der 20 vielversprechenden Bands für das Jahr 2012 aufgenommen. Man darf gespannt bleiben.

Bei Arte gibt es eine Aufzeichnung eines Konzertes der Band. Ebenfalls sehr sehenswert.


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1. Februar 2012
Outfit - Two Islands

Aus dem Nichts aufgetaucht wie es scheint, verstecken sich hinter dem Namen Outfit in Tat und Wahrheit bekannte Gesichter der Liverpooler D.I.Y. Szene, die alle schon in anderen Bands spielten oder dies immer noch tun. Von Sandro Simon.

Outfit haben zuerst einige Demos und ein Video ins Netz gestellt, denen bis hin zu einer Hotlist-Platzierung im NME schon viel Lob zuteil wurde. Die Songs oszillieren irgendwo zwischen Bowie, Grizzly Bear, Caribou und den Beatles, fühlen sich transparent an und haben doch Tiefe sowie eine gewisse Selbstverständlichkeit.

Und dann kam «Two Islands»: Ein Song der mit grösster Leichtigkeit düstere Gitarren-Swells mit luftigem Gesang, Caribou-Rhythmik («Odessa»), die sich dann allerdings gegen Ende zum treibenden Fundament weiterentwickelt, einer illustrativen, durchgezogenen Pianoline und analogen Synthies verbindet - und das auf über 6 Minuten mit einer Dringlichkeit, derer man sich kaum zu entziehen vermag. Nicht zu unrecht erntet nun eben dieser Song, erschienen auf einer 7inch mit der klar übertrumpften aber gleichzeitig ebenfalls sehr hörenswerten B-Side «Vehicles», Lob quer durch die englische Musikpresse. Eine EP sowie die ersten Tour- und Festivaltermine sollen folgen und mit dem Umzug nach London werden nun den musikalischen Voraussetzung auch die karrieretechnischen zur Seite gestellt. Ich bin gespannt - und ihr solltet es auch sein.

Sandro Simon ist Mitglied der Basler Band We Loyal, die momentan in Berlin weilt. Er schreibt in unregelmässigen Abständen für den Musiktip.


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31. Januar 2012
Monophon - Makeup and Beauty

Nun ist es endlich da: das erste Album von Monophon. Nach mehreren Singles und mitreissenden Konzerten in der letzten Saison grüsst nun die CD aus dem Regal. Von Diego Kesseli.

Die Erwartungshaltung war beileibe nicht klein. Viele kennen die vier St. Galler von Monophon als überzeugenden Live-Act, der kaum jemanden unberührt lässt. Kompromisslos und klar legten sie ihre Musik jeweils vor ihr Publikum. Ob nun an einem Rheintaler Moschtifäscht, am Openair St. Gallen oder hoch über dem Bodensee am Surlelac-Festival vor beeindruckender Kulisse: Monophon war 2011 nicht nur eine Band, sondern auch ein Erlebnis.

Hier ist es nun und lautet auf den Namen «Makeup and Beauty˚. Die musikalische Grundlage der vier St. Galler bildet ihr bewährter Electropop mit melodieangebenden Synthies und dezenten aber wohl eingesetzten Beats. Nach einigen Songs wird klar, dass Monophon auch auf Kontraste und Variation setzt. Während «Calling to Stars» mit Gitarrenmelodien und melodiösem Gesang eine bemerkenswerte Klanglandschaft zum Staunen aufbaut, bewegen sie sich mit «Captain F» oder «Hypertonie» wieder in Richtung Tanzbein-Technopop.

Man kann erahnen, wie die Gallusstädter die eine oder andere individuelle Vorliebe berücksichtigten, was der Platte durchwegs zusätzliches Flair und Spannung verleiht und den Hörer davor bewahrt, das Interesse nach ein paar Songs bereits wieder zu verlieren. Das musikalische Konzept zieht sich trotz diesem Einbringen verschiedener Einflüsse durch das ganze Album und bleibt von Beginn bis zum Schluss vor allem eins: wunderbar Tanzbar.


2. Januar 2012
Neon Indian - Era Extraña

Neon Indian haben seit dem letzten Album «Psychic Chasms» viel an ihrer Musik herumexperimentiert, ohne von ihren Grundwerten abzukehren. Das Resultat auf «Era Extraña» lässt sich sehen. Von Pablo Labhardt.

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2. Januar 2012
Black Light Dinner Party - Older Together

Die ziemlich unbekannte Band mit dem etwas sperrigen Namen Black Light Dinner Party erweist sich beim genaueren Hinhören als musikalische Goldgrube. So sorgt unter anderem «Older Together» für eine markante Aufwertung der eignen Musiksammlung. Von Pablo Labhardt.

Bestechend wirkt «Older Together» von Black Light Dinner Party nicht nur durch das optisch ansprechende Video, sondern auch die ungewohnte und gelungene Mischung aus Synthesizer-Klängen und Gesang. Wer sich einmal von diesem Song der New Yorker Band hat begeistern lassen, wird ihn nicht so schnell wieder los. Dieser und zwei weitere Songs können auf der Soundcloud-Seite der Band kostenlos heruntergeladen werden.